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3.000-Euro-Spende vom Baiersdorfer Krenlauf

3.000-Euro-Spende vom Baiersdorfer Krenlauf

Krebskranke Kinder und Jugendliche können dank der Unterstützung weiter Sport treiben

Mehr als nur Meerrettich: Der Baiersdorfer Krenlauf, der alle zwei Jahre vom Lauftreff Baiersdorf e. V. organisiert wird, ist traditionell nicht nur mit sportlichem Ehrgeiz, sondern auch mit Spenden- und Benefizaktionen verknüpft. Im April 2026 gab es die siebte Auflage des Events. „Dabei kamen Überschüsse zusammen, die wir jetzt krebskranken Kindern zugutekommen lassen wollen“, erklärte Vereinsvorstand Klaus Novak bei der Spendenübergabe am Uniklinikum Erlangen. Ruth Grünberger, ebenfalls Mitglied beim Lauftreff, ergänzte: „Ich habe in einem Zeitungsartikel von der Sporttherapie in der Kinderonkologie erfahren. Und da dachten wir uns: Das wollen wir unterstützen. Es passt ja auch thematisch perfekt zu uns.“ Unterstützt wurde das Organisationsteam des Krenlaufs in diesem Jahr von den Baiersdorfer Krenweibern, vertreten durch Myriam Kröner. Gemeinsam mit Klaus Novak und Ruth Grünberger freute sie sich, die Spendensumme von 3.000 Euro an Prof. Dr. Markus Metzler, Leiter der Erlanger Kinderonkologie, und Sportwissenschaftler Nils Holle übergeben zu können.

„Unsere Sporttherapie ist komplett spendenbasiert“, betonte Nils Holle bei einer Führung über die kinderonkologische Station. „Dabei ist Bewegung bei Krebs essenziell: Die Kinder und Jugendlichen werden aktiv, trainieren ihre Muskulatur, sind dadurch weniger abgeschlagen und können Nebenwirkungen der Therapien besser wegstecken“, erklärte er. In der Regel kommt das Aktivprogramm für alle Patientinnen und Patienten zwischen 3 und 17 Jahren infrage – egal ob Geschicklichkeitsparcours, Wurfspiel, Laufband oder professionelles Krafttraining; für alle ist etwas dabei. „Bewegung hebt auch die Stimmung der Kinder, sie erleben Selbstwirksamkeit und spüren ,Ich kann was!‘ Während die Patientinnen und Patienten dann im Sportraum sind, können ihre Eltern mal Pause machen und mal eine halbe Stunde etwas für sich tun – so stärkt Sport das ganze System“, erläuterte Nils Holle. „Wir sind unheimlich dankbar für jede Spende, weil wir nur so dieses Angebot aufrechterhalten können, von dem wir alle so sehr überzeugt sind“, sagte Prof. Metzler abschließend.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Markus Metzler
09131 85-33731
markus.metzler(at)uk-erlangen.de